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Feministische Studien online

Archiv 1993-2017

Heft 2 November 2015 

EINLEITUNG

Nationalsozialismus und Geschlecht: Räume – Selbstzeugnisse – Erinnerungen

1. Zum Schwerpunkt

»Frauen gelten nicht mehr als das von Natur aus schwächere Geschlecht. […] Das Geschöpf, das in Hosen Brandbomben löscht wie ein Feuerwehrmann, das mit Hacke in verschütteten Kellern Ausgänge buddelt, das im Stahlhelm auf dem Dach Brandwache hält, Möbel aus brennenden Zimmern schleppt, Flakschüsse und Bombeneinschläge zu taxieren weiß wie ein gelernter Artillerist, dieses geschlechtslose, tapfere, tüchtige Wesen, ist es eigentlich noch eine Frau?«, fragte sich die Berliner Journalistin Ursula von Kardorff nach einem Luftangriff im März 1944 (1992, 172). Sie führte ihren Leser_innen vor Augen, dass die nationalsozialistische Reduktion von Frauen auf ihre Hausfrauen- und Mutterrolle gerade in der letzten Kriegsphase eine propagandistische Chimäre war. Mochte das NS-Regime rhetorisch nach wie vor eine rigorose Geschlechtertrennung auf der Basis biologistischer Konzepte pflegen, die Praxis sah, wie bei Kardorff abzulesen, oft anders aus.

Vergeschlechtlichende Differenzkonstruktionen sind – so eine Grundeinsicht feministischer Historiografie – zwar konstitutiv für das Funktionieren der NS-Herrschaft. Doch die Geschlechterbilder, die zwischen 1933 und 1945 dem Phantasma einer nationalsozialistischen Volksgemeinschaft als geschlossener, auf Blut und Boden basierender Entität zugeschrieben wurden, sind weitaus vielfältiger als ein oberflächlicher Blick vermuten ließe. Sie unterlagen zudem einem signifikanten Wandel und wurden spätestens im Kriegsalltag grundlegend in Frage gestellt. Dies gilt nicht nur für die von der NS-Propaganda imaginierte Volksgenossin, sondern auch für ihr männliches Pendant. Die jeweiligen Bilder weiter zu differenzieren, zu kontextualisieren und zu historisieren, ist daher das Anliegen dieses interdisziplinären Themenhefts, dessen Gegenstände von autobiographischen Texten über Gerichtsakten bis zu künstlerischen Arbeiten und Propagandainszenierungen reichen. Die Beiträge beschäftigen sich vor allem mit jenen, die als Teil der Volksgemeinschaft gelten oder sich so verstehen. Dieser Beschränkung der Forschungsperspektive entsprechend bleibt die Geschichte der vom Naziterror Betroffenen weitgehend ausgeblendet.

In den vorliegenden Artikeln wird nach dem Zusammenhang von Geschlechter- und Sexualitätsdiskursen mit Identitätskonstruktionen gefragt, nach sich wandelnden propagandistischen Imagines von Volk und Führer und den zugrunde liegenden Raumvorstellungen sowie nach den Verwerfungen geschlechterspezifischer Selbstbilder. Geschlechtergeschichtliche Blickwinkel sind in der aktuellen Forschung zur Volksgemeinschaft – etwa in der seit 2012 von Habbo Knoch u. a. publizierten Schriftenreihe »Nationalsozialistische ›Volksgemeinschaft‹« – bislang eher unterbestimmt geblieben.

In diesem Heft steht daher der weibliche Beitrag zum Funktionieren des NS-Regimes im Vordergrund. Untersuchungen haben gezeigt, dass Frauen nicht einmal zu Beginn der NS-Herrschaft ausschließlich auf ihre traditionelle Rolle reduziert wurden. Die weibliche Berufstätigkeit nahm in den 1930er Jahren konstant zu. Der 1934 verhängte geschlechterspezifische Numerus Clausus an Universitäten wurde bereits 1935 wieder aufgehoben. Als ›arisch‹ definierte, politisch konforme Wissenschaftlerinnen erhielten ab Ende der 1930er Jahre durchaus wieder Karrierechancen an den Universitäten. Mit dem Übergang zur Mobilisierung für den Krieg seit 1936 wurde Frauen systematisch nahegelegt, ihr Ehefrau- und Mutter-Sein mit ihrer Berufstätigkeit zu verbinden. Der drohende Arbeitskräftemangel im Zweiten Weltkrieg führte zu einem ideologischen Schwenk der NS-Propaganda und des Systems von staatlichen Vergüns­tigungen und Anreizen: Statt der häuslichen und mütterlichen Frau wurde nun die solidarische Kameradin propagiert. Das schlug sich auch in Propagandainsze­nierungen nieder. Mit Beginn des Kriegs 1939 wurden Frauen in Deutschland und in den anderen kriegführenden Staaten wie Großbritannien und den USA zunehmend in die Kriegswirtschaft einbezogen. Dies geschah im Namen der seit den 1920er Jahren florierenden Konzeption des totalen Kriegs mit ihrer Auflösung der Grenzen zwischen Front und ›Heimatfront‹. Während des Kriegs wurden in Deutschland circa eine Million Frauen als freiwillige Helferinnen für zahlreiche militärische und politische Institutionen wie die Wehrmacht, den Reichsluftschutzbund, das Deutsche Rote Kreuz und die Einsatzgruppen der SS tätig. Klare Trennlinien zwischen männlichen und weiblichen Sphären lösten sich spätestens ab 1942 auf. Entsprechend verwirrten sich die Geschlechterrollen im Zweiten Weltkrieg in besonderer Weise.

Die weitgehende Abwesenheit von Männern führte zur rhetorischen Aufrüstung der ›Heimatfront‹ zum Kriegsgebiet. Das resultierte in einer propagandis­tischen Durchdringung des Alltags mit militärischer Rhetorik, die in mehreren der hier versammelten Aufsätze angesprochen wird. Beispielsweise wurde der Landbau, den die von Sabine Grenz untersuchte bäuerliche Autobiographin praktizierte, als »Dienst an der Scholle« aufgewertet. Simple Maßnahmen zur Brandbekämpfung wie das Entrümpeln eines Dachstuhls gerieten in der von Sabine Kalff analysierten Diaristik im Luftkrieg zu quasi staatstragenden Aktio­nen. Die militärische Rhetorik ging nicht nur von den Machthabern aus, sondern wurde auch von der Bevölkerung im Umgang mit den Behörden instrumentiert. So begründeten Soldaten, deren Ehefrauen aufgrund sexueller Beziehungen zu Zwangsarbeitern verurteilt wurden, wie Vandana Joshis Beitrag an den überlieferten Briefen in Gerichtsakten zeigt, das Plädoyer für die Freilassung ihrer Frauen mit der Aufrechterhaltung der Kampfkraft an der Front. Private und alltägliche Angelegenheiten wurden auf diese Weise zu kriegsrelevanten Handlungen stilisiert.

Die vorliegenden Beiträge, die größtenteils auf ein interdisziplinäres Kolloquium der Gender Studies an der Berliner Humboldt-Universität im Dezember 2013 über Wandel und Diversität von NS-Geschlechterbildern zurückgehen, greifen Ansätze der Geschichts-, Kultur-, Literatur- und Theaterwissenschaft auf. Ein Schwerpunkt liegt auf der Analyse von weiblichen Selbstentwürfen in der weniger erforschten späten Kriegszeit ab 1942. Die Beiträge von Sabine Grenz und Sabine Kalff setzen sich mit Selbstkonstitution und Kriegserlebnis im Tagebuch und in autobiographischen Texten auseinander. Dieses Thema wird im Interview mit Susanne zur Nieden und Annett Gröschner über die weibliche Diaristik im Zweiten Weltkrieg fortgeführt. In den Artikeln von Vandana Joshi und Christina von Braun, die sich mit soldatischen Selbstentwürfen und mit antijudaistischen Vorstellungen beschäftigen, stehen Männlichkeitskonstruktionen von der Jahrhundertwende bis in die Spätphase des Zweiten Weltkriegs zur Debatte. Zusammen gelesen verdeutlichen diese Texte, dass unsere Vorstellungen nationalsozialistischer Geschlechterbilder der erneuten Reflexion bedürfen. Damit knüpft das vorliegende Heft auch an die Kritik an der »Feminisierung des Faschismus« an, die Kathrin Hoffmann-Curtius und Irit Rogoff bereits vor Jahrzehnten als nachträgliche Selbstviktimisierung in der bundesrepublikanischen Erinnerungspolitik gedeutet haben (Hoffmann-Curtius 1988; Rogoff 1993).

Verschiedene historische Studien haben im letzten Jahrzehnt die Partizipation von Frauen am Nationalsozialismus jenseits einer strikten Dichotomie von Tätern und Opfern in den Blick genommen. So wurden Aktivitäten in den verschiedenen nationalsozialistischen Frauenorganisationen wie der NS-Frauenschaft und dem Deutschen Frauenwerk untersucht (Livi 2004). Besondere Aufmerksamkeit hat die weibliche Partizipation an der Wehrmacht erhalten (Maubach 2009), am Selbstschutz (Kramer 2011), der Ostkolonialisierung und ›Volkstumspolitik‹ (Harvey 2009) und der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft (Steinbacher 2007). Bis in die 1980er Jahre wurden Frauen in historischen und feministischen Untersuchungen in erster Linie als Opfer und Mütter im NS-Kontext wahrgenommen. Eine Ausnahme ist Ursula von Gersdorffs Untersuchung über Frauen im Kriegsdienst (1969). Die ersten neueren Studien setzten die Fokussierung der weiblichen Sphäre fort, warfen aber die Frage nach dem Anteil von Frauen am Nationalsozialismus beziehungsweise ihrer ›Mittäterschaft‹ auf. Diese wurde in Claudia Koonz’ Mütter im Vaterland (1991) und Gisela Bocks Studie zur Zwangssterilisation (1986) untersucht. Kundrus’ Forschungsüberblick bezeugt die rege Forschung zu verschiedenen Aspekten der weiblichen NS-Erfahrung in den 1990er Jahren (1996). Weitere Studien zu NS-Geschlechterverhältnissen sind von der Wiener Dokumentationsstelle Frauenforschung ausgegangen (z. B. Korotin / Serloth 2000).

In der geschichtswissenschaftlich ausgerichteten feministischen Forschung wurden seit den 1990er Jahren verstärkt die unterschiedlichen Handlungsspielräume von Frauen betont (Heinsohn / Vogel / Weckel 1997). Zugleich erweiterte sich der Gegenstandsbereich hin zur Geschlechtergeschichte (Lanwerd / Stoehr 2007). Vor dem Hintergrund der damaligen Gender-Debatte entstanden daraufhin Studien zur Sexualität oder zur Repräsentation von Geschlecht und Heteronormativität (u. a. Kühne 2006; Winter 2013), die sich zunehmend für inter- und transdisziplinäre Ansätze öffneten. Elke Frietsch und Christina Herkommer haben entsprechend 2009 ihren Band Nationalsozialismus und Geschlecht vorgelegt. Darüber hinaus spielen inzwischen nicht nur verstärkt Bestimmungsversuche von Intersektionalität eine Rolle in den Gender Studies und damit die Einsicht in die spezifischen Interrelationen vergeschlechtlichender und rassifizierender Diskurse, sondern die damit einhergehenden Fragen nach je spezifischen Formen des Spacing (Foerschler / Habermas / Roßbach 2014; Strüver 2008; Wastl-Walter 2010) und Bordering (Reichert 2011).

Diese Ansätze aufgreifend wird der Heftschwerpunkt gerahmt von zwei kulturwissenschaftlich orientierten Beiträgen, die sich in unterschiedlicher Weise mit der Problematik von Grenzräumen und geschlechtlichen Zuschreibungen auseinandersetzen und damit die Perspektive auf entsprechende Relationalitätsgefüge verschieben. Während Claudia Bruns Intersektionalität mit Blick auf geopolitische Diskurse und korrespondierende künstlerische Arbeiten im Nationalsozialismus erkundet, setzt sich Evelyn Annuß’ Text zum Formwandel propagandistischer Masseninszenierungen und der von ihnen transportierten Geschlechterbilder hinsichtlich der europäischen Abschottungspolitik mit dem heutigen Nachleben von Gemeinschaftsideologemen auseinander. Die Untersuchungen von unterschiedlichen Selbstzeugnissen und Erinnerungen ergänzend, treten die beiden Beiträge für eine Öffnung feministischer Perspektiven und Politiken ein und betonen damit den potenziellen Gegenwartsbezug von NS-Forschung.

2. Zum offenen Teil

Während der Schwerpunkt dieses Heftes eine Brücke schlägt zwischen der Vergangenheit des Nationalsozialismus und der Gegenwart, zielen die Fotos von Eva Leitolf in der Rubrik »Bilder und Zeichen« mitten ins Herz der deutschen Gegenwart: Man sieht es den stillen, zumeist menschenleeren Orten nicht an, dass sie Tatorte sind, an denen rassistische Gewalt verübt wurde. Erst die Bildunterschriften lassen die Idylle von Dorf und Landschaft kippen und verweisen auf die Spuren der Gewalt auch im Jetzt.

In der Rubrik »Außer der Reihe« schreibt Patrick Farges über die Schwierigkeiten deutscher und österreichischer Juden, die in den 1930er und 1940er Jahren nach Palästina emigrierten, eine dem zionistischen Pioniergeist entsprechende männliche Identität auszubilden und als »richtige Männer« anerkannt, statt als »Jeckes« verspottet zu werden. So berührt er auch die zionistische Männlichkeitskonstruktion des »Muskeljudentums« (Max Nordau), die ein Gegenentwurf zu den antisemitisch besetzten Vorstellungen vom »Talmudjuden« oder »Nervenjuden« war, auf die wiederum Christina von Braun im Diskussionsteil eingeht.

Wie es um unser Zusammenleben bestellt ist, kritisiert Christina Thürmer-Rohr anhand des Begriffs der Komplizenschaft und seiner momentanen Konjunktur. Die Umdeutung dieses Begriffs, der ehemals Mittäterschaft namhaft machen sollte, zu einem augenzwinkernden Miteinander in einer bloßen Kohabitation weist Thürmer-Rohr zufolge auf einen Verlust des Sinnes für Verantwortung hin. Dagegen möchte sie divergierende Auffassungen und Kontroversen wiederhergestellt wissen, allerdings auf der Grundlage eines verantwortlichen Denkens vom Anderen her, das Pluralität im Sinne von Hannah Arendt zugleich annimmt und schützt.

Wie immer gibt es auch in diesem Heft Berichte und Rezensionen aus ganz unterschiedlichen Bereichen. Mit einem Tagungsbericht von Isabella Scheibmayr und mit den Rezensionen von Eva Senghaas-Knobloch, von Angelika Diezinger und Karin Jurczyk sowie von Maria S. Rerrich ist allerdings ein kleiner Schwerpunkt zum Thema Fürsorgearbeit / Sorge / Care entstanden, auf den wir die Leser_innen besonders hinweisen möchten.

Evelyn Annuß, Gabriele Jähnert, Sabine Kalff, Regine Othmer

 

Literatur

Bock, Gisela (1986): Zwangssterilisation im Nationalsozialismus. Opladen.

Bock, Gisela (1997): Ganz normale Frauen. Täter, Opfer, Mitläufer und Zuschauer im Nationalsozialismus. In: Heinsohn / Vogel / Weckel (1997), 245-277.

Foerschler, Silke / Habermas, Rebekka / Roßbach, Nikola (Hrsg.) (2014): Verorten – Verhandeln – Verkörpern. Interdisziplinäre Analysen zu Raum und Geschlecht. Bielefeld.

Frietsch, Elke / Herkommer, Christina (Hrsg.) (2009): Nationalsozialismus und Geschlecht. Zur Politisierung und Ästhetisierung von Körper, »Rasse« und Sexualität im »Dritten Reich« und nach 1945. Bielefeld.

Gersdorff, Ursula von (1969): Frauen im Kriegsdienst 1914 – 1945. Stuttgart.

Goldenberg, Myrna / Shapiro, Amy H. (Hrsg.) (2012): Different Horrors, Same Hell: Gender and the Holocaust. Seattle u. a.

Harvey, Elizabeth (2009): »Der Osten braucht dich!« Frauen und nationalsozialistische Germanisierungspolitik. Hamburg.

Heinsohn, Kirsten / Vogel, Barbara / Weckel, Ulrike (Hrsg.) (1997): Zwischen Karriere und Verfolgung. Handlungsräume von Frauen im nationalsozialistischen Deutschland. Frankfurt a. M. / New York.

Hoffmann-Curtius, Kathrin (1996): Feminisierung des Faschismus. In: Keller, Claudia / LiteraturWERKstatt Berlin (Hrsg.): Die Nacht hat zwölf Stunden, dann kommt schon der Tag. Antifaschismus: Geschichte und Neubewertung. Berlin, 45 – 69.

Kardorff, Ursula (1992): Berliner Aufzeichnungen 1942 bis 1945. Hrsg. von Peter Hartl. München.

Koonz, Claudia (1991): Mütter im Vaterland. Frauen im Dritten Reich. Freiburg i. Br.

Korotin, Ilse / Serloth, Barbara (Hrsg.) (2000): Gebrochene Kontinuitäten? Zur Rolle und Bedeutung des Geschlechterverhältnisses in der Entwicklung des Nationalsozialismus. Innsbruck.

Kramer, Nicole (2011): Volksgenossinnen an der Heimatfront. Politik, soziale Praxis, Erfahrungen und Erinnerungen. Göttingen.

Kühne, Thomas (2006): Kameradschaft: Die Soldaten des nationalsozialistischen Krieges und das 20. Jahrhundert. Göttingen.

Kundrus, Birthe (1996): Frauen und Nationalsozialismus. Überlegungen zum Stand der Forschung. In: Archiv für Sozialgeschichte 36, 481 – 499.

Lanwerd, Susanne / Stoehr, Irene (2007): Frauen- und Geschlechterforschung zum Nationalsozialismus seit den 1970er Jahren. Forschungsstand, Veränderungen, Perspektiven. In: Gehmacher, Johanna / Hauch, Gabriella (Hrsg.): Frauen- und Geschlechtergeschichte des Nationalsozialismus. Fragestellungen, Perspektiven, neue Forschungen. Innsbruck / Wien / Bozen, 22 – 68.

Livi, Massimiliano (2004): Gertrud Scholtz-Klink. Die Reichsfrauenführerin. Politische Handlungsräume und Identitätsprobleme der Frauen im Nationalsozialismus am Beispiel der ›Führerin aller Frauen‹. Münster.

Maubach, Franka (2009): Die Stellung halten. Kriegserfahrungen und Lebensgeschichten von Wehrmachthelferinnen. Göttingen.

Reichert, Ramón (2011): Das Geschlecht der Grenze. Genderrepräsentation von der Berliner Mauer bis zur EU-Außengrenze. In: Dennerlein, Bettina / Frietsch, Elke (Hrsg.): Identitäten in Bewegung. Migration im Film, Bielefeld (Film), 35 – 56.

Rogoff, Irit (1993): Von Ruinen zu Trümmern. Die Feminisierung von Faschismus in deutschen historischen Museen. In: Baumgart, Silvia (Hrsg.): Denkräume zwischen Kunst und Wissenschaft. Berlin, 258 – 285.

Schmiechen-Ackermann, Detlef (Hrsg.) (2012): ›Volksgemeinschaft‹: Mythos, wirkungsmächtige soziale Verheißung oder soziale Realität im ›Dritten Reich‹? Zwischenbilanz einer kontroversen Debatte. Paderborn u. a.

Steinbacher, Silvana (Hrsg.) (2007): Volksgenossinnen: Frauen in der NS-Volksgemeinschaft. Göttingen.

Strüver, Anke (2008): »Spatial Fetishism & Spatial Feminism. Zur Durchkreuzung der Skalierung als Orientierung in der feministischen Geographie«. In: Wissen, Markus / Röttger, Bernd / Heeg, Susanne (Hrsg.): Politics of Scale. Räume der Globalisierung und Perspektiven emanzipatorischer Politik. Münster (Raumproduktionen, 3), 124 – 142

Wastl-Walter, Doris (2010): Gender-Geographien. Geschlecht und Raum als soziale Konstruktionen, Stuttgart.

Winter, Sebastian (2013): Geschlechter- und Sexualitätsentwürfe in der SS-Zeitung »Das Schwarze Korps«: Eine psychoanalytisch-sozialpsychologische Studie. Gießen.

Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien und Projektgruppe Edition Frauenstudium (Hrsg.) (2010): Störgröße »F«: Frauenstudium und Wissenschaftlerinnenkarrieren an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin – 1892 bis 1945. Berlin.